Karriereplanung
Lebenslauf als Basis der Karriereplanung
Die wichtigste Regel in einer Karriereplanung ist, den Lebenslauf für einen zukünftigen Personalchef attraktiv zu gestalten. Will man also in 15 Jahren unbedingt Vorstandsvorsitzender eines großen Konzerns werden wollen, sollte man schon seinen Berufsstart entsprechend planen und darauf achten, eine Bilderbuchkarriere hinzulegen. Wem das nicht liegt, der kann sein Leben auch spontaner gestalten. Er oder Sie wird in 15 Jahren vielleicht an der selben Stelle stehen. Ich will damit sagen, dass man den Weg nach oben nicht fest planen kann. Man wird in jedem Fall ein Produkt seiner bisherigen Tätigkeiten und Erfahrungen. Als solches erreicht man bestimmte Positionen oder auch nicht. Dennoch gibt es natürlich gewissen Regeln, die beachtet werden sollten.
Die Drei-Jahres-Regel in der Karriereplanung
Viele Unternehmen achten darauf, Führungskräfte aus dem eigenen Unternehmen nach oben zu befördern. Das macht Sinn, weil solche Bewerber natürlich das Unternehmen perfekt kennen. Der Nachteil einer solchen Strategie ist der Stallgeruch, der einem solchen Bewerber zwangsläufig anhaftet. Zudem fehlt manchmal die Aussensicht, um komplexe Probleme innovativ zu lösen. Für solche Bewerber gilt meist die Drei-Jahres-Regel. Man sollte auf jeder Position nur drei Jahre blieben und sich dann intern weiter bewerben. Am besten bespricht man mit einem erfahrenen Vorgesetzen oder Personalverantwortlichen, welche Positionen sinnvoll sind. In international tätigen Konzernen gehört natürlich auch ein oder mehrere Auslandsaufenthalte mit zum Programm. Hierbei sollte man darauf achten, vielleicht nicht die Aussenstelle in Timbuktu zu leiten, sondern in interessante und wirtschaftlich wichtige Länder zu kommen. Neben Amerika sind die ost- und südostasiatischen Länder zunehmend gefragt.
Literaturtipps
Ständige Verbesserung wichtig
Mit jeder neuen Stelle sollte eine Verbesserung einhergehen. Unter Verbesserung wird in den meisten Firmen vor allem die Verantwortung verstanden, die jemand trägt. Verantwortung misst sich oft an der Anzahl der Personen, die man führt und drückt sich natürlich in einem jeweils höheren Gehalt aus. Bei dieser Form der Karriereentwicklung sollte jede Stagnation vermieden werden. Das führt natürlich zu Engpässen, da freie höhere Führungspositionen in jedem Konzern und Unternehmen immer rarer werden.
Unternehmenswechsel kann die Karriereplanung unterstützten
Aus diesen Grund sollte man auch in Erwägung zu ziehen, das Unternehmen zu wechseln.
Der Vorteil dabei ist, dass man bei einem Wechsel nach extern meist schnellere Karriere- und Gehaltssprünge realisieren kann als im eigenen Unternehmen. Für den Lebenslauf sollte man nur darauf achten, jeden Wechsel zu einem anderen Unternehmen bei späteren Einstellungsgesprächen gut begründen zu können. „Gut“ meint dabei, glaubhaft darstellen zu können, dass man aus Eigeninitiative wechselte und nicht die alte Stelle verlassen musste.

